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Dienstag, 11. August 2015

The Fast Diet: 5 Tage essen 2 Tage fasten (Buchrezension)

Hallo meine Lieben,

heute habe ich eine Buch Rezension für euch.
Viele , die mir schon länger folgen, wissen das ich seit März 2014 versuche stetig mein Gewicht zu verringern und dies auch schon ziemlich erfolgreich wie ich finde umgesetzt habe
 (bis heute gute 38kg)
 Da ich jetzt ein wirklich langes Plateau und eher eine schleppende Abnahme vorzuweisen hatte, habe ich nach einem neuen Ansatz gesucht und ihn endlich gefunden. 
Etwas das bei mir funktioniert und sich gut umsetzen lässt. 
Darum geht es auch in meiner heutigen Buchbesprechung,
 denn ich habe mir ein zweites Buch zu 
meiner Ernährungsweise besorgt.

Über meine Erfahrung (Start 20.7.2015)
 und alles was so damit zu tun habt
könnt ihr übrigens oben unter dem Reiter 5:2 nachlesen.
Wer´s nicht findet klickt HIER ;-)



Zum Buch
Der Megatrend der 5:2-Diäten sorgt in England 
bereits ordentlich für Wirbel.
"The Fast Diet" ist das Buch, das den Hype auslöste - das Original.
Das Konzept ist bestechend einfach:
Man legt zwei Fastentage in der Woche ein, an denen die Kalorienzufuhr heruntergefahren wird.
An den restlichen fünf Tagen isst man ganz normal.
Die Ergebnisse sind erstaunlich:
Die Kilos purzeln, durch die gesunde Lebensweise wird das Risiko von Diabetes, Herzerkrankungen und Krebs verringert.
Eine Diät, wie sie sich jeder wünscht, der abnehmen möchte:
simpel, fundiert, effektiv und gesund!

Zu den Autoren
Dr. Michael Mosley ist Journalist, Produzent und TV-Moderator.
Für die BBC und den amerikanischen Discovery Channel kreierte er zahlreiche preisgekrönte Wissenschafts- und Geschichtsdokumentationen.
Er wurde von der British Medical Association zum 
Medical Journalist of the Year ernannt.
Mit seiner BBC-Dokumentation
"Eat, Fast and Live Longer"
schuf er die Grundlage für den Megatrend der 5:2-Diäten.
Mimi Spencer arbeitet als Journalistin und Autorin.
Sie schrieb u.a. für "The Observer", "The Times",
 "The Evening Standard",
"Vogue" und "Harper’s Bazaar".
Mehr als zehn Jahre lang schrieb sie in ihrer Kolumne in
"The Mail on Sunday" über 
Mode, Lifestyle, Fitness und Ernährung. 


Das Fazit
Als ich vor einiger zeit das erste Mal etwas über das Thema Intermittierendes Fasten aufgeschnappt hatte machte ich mich danach direkt im Internet schlau.
 Leider gibt es zu dem Thema oft nur kurz angerissene Artikel in Lifestylemagazinen.
Im Grunde geht es darum das man an zwei Tagen die Woche fastet (aber mit 500kcal) und an den anderen 5 Tagen der Woche einfach normal isst. Besonders gut gefällt mir wie flexibel man ist und das es kaum richtige Regeln gibt, es lässt sich wunderbar in den Alltag integrieren und macht sogar irgendwie Spaß. 
Dazu kommt das man eine ganze Menge positiver Auswirkungen auf die Gesundheit zu erwarten hat die außerhalb der Gewichtsreduktion liegen.
Da ich mich direkt infiziert, von dieser Art der Ernährung, fühlte suchte ich verschiedene Bücher zum Thema raus.
Zuerst entschied ich mich für ein anderes Buch das ich auch wirklich sehr gut fand.
Aber nach meinen Anfängen und den wiederholten Malen die ich das Buch durch hatte wollte ich gerne mehr wissen. 
Mehr Fakten, mehr Hintergrundwissen. 
Aber bitte ansprechend und nicht zu trocken verpackt. 
Ich entschied mich für das Buch des Mannes der als „Erfinder“ der (nicht) neuen Methode gilt. 
Dr. Michael Mosley.
Ich habe das Buch innerhalb eines Nachmittags komplett durchgelesen und war sehr positiv angetan. 
Ich habe einige neue Einsichten bekommen und konnte es gar nicht aus der Hand legen. 
Man bekommt hier eine gute Mischung aus wissenschaftlicher Forschung und Einblicke über die 
Selbstversuche mit dieser Ernährung und anderen Formen des Fastens bis hin zu der optimieten Version.
Alles wird sachlich aber nie trocken erklärt und 
sehr leicht verständlich. 
Ich fühle mich dank dem Buch darin bestätigt das diese Mischung aus Gewichtsreduktion und gesundheitlichen
 Vorteilen genau das richtige für mich ist.
Wenn man das Buch gelesen hat kann man direkt loslegen und durch Rezepte und Menüpläne fühlt man sich auch gleich etwas sicherer bei den ersten Schritten.
Die einzige Schwachstelle an dem Buch liegt für mich darin das mein erstes Buch von Kate Harisson, mich persönlich, als Frau, einfach mehr angesprochen hat. 
Die lockere, freundschaftliche „Beziehung“ zur Autorin dürfte allgemein Frauen mehr ansprechen, während ich bei diesem hier denke das es den Herren der Schöpfung mehr zusagen dürfte.
Es gibt einen Hauch mehr an Fakten und Beispielen. 
Auf jeden Fall ein Must Have für „Anhänger“ des Intermittierenden Fasten, für mich nur einen Stern Abzug weil mir die persönliche Art des Ersten mehr zugesagt hatte.
Ach was soll es... ich mache das sonst nie aber 4,5 weil es wirklich gut ist.

Ich gebe 4,5 von 5 Sternen

8,99 Euro
Goldmann
Taschenbuch/Broschur
224 Seiten
Deutsche Erstausgabe
Originaltitel: The Fast Diet
Originalverlag: Atria Books, New York 2013
Aus dem Amerikanischen von Stefanie Hutter
ISBN 978-3-442-17448-5

Der Tipp


Kate Harisson
5+2=Schlank
So leicht kann abnehmen sein: 
5 tage essen – 2 Tage reduzieren

Eine Teilzeitdiät machen und trotzdem abnehmen –
 ist das möglich?
Ja, und es ist das Erfolgsgeheimnis der 5:2-Diät.
Indem man an nur zwei Tagen in der Woche weniger isst und sich an den restlichen fünf Tagen normal ernährt, 
erhält man mit weniger Stress 
gleiche Resultate wie bei einer Vollzeitdiät.
Kate Harrison beschreibt als begeisterte Nutzerin fundiert, persönlich und lesernah,
wie man die 5:2-Diät an seine individuellen 
Bedürfnisse anpasst und warum die Diät so gesund ist. 
Mit Tagebucheinträgen, Tipps, Menüplänen 
                      und tollen Rezepten zum nachkochen.

Dienstag, 28. Juli 1970

Vorbereitung ist alles (5:2)

Hallo ihr Lieben,

an dieser Stelle seit ihr bestimmt gelandet weil euch

die Zusammenfassung der 5:2 Methode

genauso neugierig gemacht hat wie mich vor knapp 2 Wochen.






Vorbereitung ist alles

Ich bin jemand der gern genau Bescheid weiß bevor er etwas anfängt und zumindest einen ungefähren Plan im Kopf hat, meistens zusätzlich noch auf Papier, was er tut.



Da ihr ja bestimmt alles zum Thema intermittierendem fasten gelesen habt, habt ihr die „Regeln“ sicherlich im Kopf.



Meine Regeln fasse ich hier mal zusammen und darunter die Modifikationen die ihr vornehmen könnt.

  • Ich mache 5:2 das bedeutet, dass ich immer 
    5 Tage in der Woche normal esse was ich möchte bis ich satt bin und 2 Tage meine 500 kcal esse.
  • Meine 2er Tage sind Montag und Donnerstag
  • Wiegetag ist immer Dienstag, morgens, 
    direkt nach dem Fastentag
  • Maße habe ich am allerersten Tag aufgeschrieben und 
    von da an alle 4 Wochen
    Taille, Bauch, Oberschenkel 
    (manchmal sieht man am Maßband etwas, dass einem die böse Waage verheimlicht)
  • Am Vorabend esse ich keine Snacks mehr oder 
    ähnliches nur das normale Abendbrot
  • Meine 500 kcal esse ich, wenn möglich, 
    immer nach 24h am Abend des Fastentages
  • Tagsüber gibt es nur Wasser und Tee
  • Meine Mahlzeit soll wenn möglich aus 
    viel Eiweiß und Obst oder/und Gemüse bestehen
    und wenig oder keine Kohlehydrate enthalten
  • Wenn es mir wirklich schlecht geht oder ich krank bin
    verlege ich die Fastentage oder lass sie auch mal ausfallen. Gesundheit geht immer vor!

Hier jetzt Modifikationen von denen ich gelesen habe und die ebenfalls möglich sind



  • Es gibt auch die Möglichkeit des 4:3
    also vier Tage essen und drei Tage fasten.
    Mehr Einsparung an kcal sind dadurch möglich.
    10:2 das bedeutet einen Tag zu essen und 
    einen Tag Nichts, immer im Wechsel
    wie ich finde sehr extreme Methode und wahrscheinlich nicht lange durchhaltbar
    6:1 sechs Tage essen und einen Tag fasten.
    Hierbei wird weniger eingespart und es ist gut gedacht für Leute die langsam abnehmen wollen oder halten möchten, 
    auch für diejenigen, die es wegen des Gesundheitsaspektes tun.
    Was ich  machen möchte ist eventuell vor großen Feiern und Ereignissen einen extra Tag vorher oder nachher einzubauen, da bin ich mir aber noch nicht sicher.
  • Die 2er Tage kann man beliebig verteilen, 
    auch sind zwei Tage direkt aufeinander folgend möglich.
     Auch kann man seinen „festen Termin“ verschieben. 
    Ich habe auch gelesen das viele im Urlaub unterbrechen solange sie danach wieder gut reinkommen.
  • Wie oft und wann ihr euch wiegt ist natürlich eure ganz persönliche Entscheidung. 
    Ich denke nur für mich sehr großen „Waagensuchti“ 
    ist es einfacher immer nach einem Fastentag drauf zu steigen um den Erfolgsmoment auch zu haben 
    - der hoffentlich so schnell nicht ausbleiben wird.
  • Wichtiger als Die Waage sind auch immer die Maße, 
    immer an derselben Stelle, denn oft hört man das die Waage keine Veränderung zeigt aber der Körper sich verändert. 
    Also aufschreiben und in größeren Abständen vergleichen damit man das große Ganze wahrnimmt.
     Praktisch sind auch immer Apps zum festhalten.
    Ich habe dafür z.B „Überwache dein Gewicht“. 
    Hier bekommt man auch immer schöne Graphiken.
  • Was ihr am Vorabend esst und wie lange in den Abend hinein ist auch euch überlassen. 
    Ich möchte nur nicht in dieses
     „oh nein 23:55 Uhr, schnell noch einen Schokoriegel reinstopfen“ verfallen. 
    Ich esse mein ganz normales Abendessen bis ich satt bin und mache dann Schluss mit essen. 
    So fange ich auch quasi direkt nach dem Abendessen an zu fasten und verlängere das Ganze.
  • Ich esse meine gesamten Kalorien am Abend und versuche es zur gleichen Uhrzeit wie am Vortag einzubauen 
    - so habe ich gute 24 Stunden gefastet. 
    Es ist aber auch hier dem Einzelnen überlassen! 
    Ihr könnt auch mehrere Portionen in eurem 500 kcal Rahmen essen. Das kann aber schnell zu Heißhunger und Lust führen und ist eher kontraproduktiv. 
    Außerdem möchte man ja den Autophagie Zustand erreichen und dem Körper möglichst lange Zeit zum regenerieren lassen. Rein theoretisch könnte man sogar den ganzen Tag nichts essen - habe ich auch schon gelesen.
  • Man darf auch gerne Kaffee trinken,
    ohne Zucker oder Milch außer man berechnet das mit ein. 
    Ob Lightgetränke erlaubt sind da scheiden sich die Geister. 
    Ich lasse sie bewusst an diese Tag weg weil ich mir denke, fasten soll ja auch ein bisschen Heilung für den Körper sein und ich gönne ihm einen Tag Ruhe davon.
  • Ihr dürft auch an euren Fastentagen essen was ihr möchtet nur eben im 500er Rahmen. Ich habe davon gelesen, dass viele auch einfach zu einem schnellen Fertiggericht greifen. 
    Es findet sich immer was leckeres und es ist günstig und schnell gemacht außerdem kann es hilfreich sein sich nicht lange mit essen und seiner Zubereitung beschäftigen zu müssen.
  • Bei der letzten Regel sollte es keine Modifikation geben
    Wenn man krank ist isst man eh meist weniger und hat schnell einen Nährstoffmangel da sollte man auf den Körper hören und sich eine Auszeit gönnen.





So, dann kann es eigentlich losgehen.