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Dienstag, 9. Februar 2016

Farbenblind- Buchrezension

Hallo meine Lieben,



heute habe ich mal wieder eine Buch Rezension für euch.



Farbenblind
Colby Marshall 
Zum Buch


Etwas an Dr. Jenna Rameys Gehirn ist ungewöhnlich, eine seltene Eigenart in der Wahrnehmung, durch die ihre Eindrücke farblich aufblitzen: Rot kann Zorn bedeuten, Liebe oder Kraft. 
Doch Jenna ist imstande, diese plötzlichen Assoziationen zu nutzen und zu deuten, um aus Personen und Situationen zu lesen wie niemand sonst. Als forensische Psychiaterin beim FBI machte sie davon für das Profiling und zur Festnahme von Tätern Gebrauch. Und Jahre zuvor nutzte sie die Assosziationen, um die eigene Familie vor ihrer soziopathischen Mutter zu schützen. Nun hat das FBI einen Massenmörder festgenommen und Jenna zur Hilfe gerufen. Im Verhör erfährt sie, dass er noch einen Komplizen auf freiem Fuß hat. Der inhaftierte Schütze allein hat die Fäden in der Hand, um eine bereits in Gang gesetzte Ereignisspirale aufzuhalten, aber er wird nur bei einer auspacken: Dr. Jenna Ramey.



Zur Autorin

Tagsüber ist Colby Marshall Autorin, nachts Turniertänzerin und Choreografin. Sie hat die Angewohnheit, all ihre Hobbys zum Beruf zu machen. DieAutorin lebt mit ihrer Familie, zwei Mischlingshunden und einer Reihe von Katzen in Georgia.



Das Fazit



Ganz vorne im Buch findet man folgende Anmerkung:
Synästhesie
Bedeutung:
Eine neurologische Auffälligkeit, gekennzeichnet durch plötzlich auftretende, unwillkürliche Sinnesempfindungen, ausgelöst von scheinbar nicht in Zusammenhang stehenden Reizen.
Ich fand das ganze sehr interessant und da ich sowieso gerne Thriller lese und ansehe empfand ich diese Idee als neu und besonders. Der Fall an sich ist zu Anfang etwas "simpel". In einem Freizeitpark erschießt ein unbekannter Schütze scheinbar wahllos Menschen und wird von der Polizei gefasst, er stellt sich freiwillig. Er möchtejedoch nur mit eine bestimmten Person weiter sprechen, hier kommt dann die Hauptakteurin ins Spiel. So weit so gut das kennt man ja aus vielen Büchern. Was Jenna so interessant macht ist eben ihre Fähigkeit mit Hilfe von Farbassoziationen hinter die Fassade der Menschen zu schauen und so mehr herauszufinden als gewöhnliche Analytiker und Forensiker. An sich ist sie eine sehr gut ausgearbeitete Figur die logisch handelt und nie nervig wird. Die Situationen in denen sie ihre Fähigkeiten nutzt sind auch sehr gut beschrieben und man bekommt nie das Gefühl das es sich hierbei um etwas spirituelles handelt was mir sehr gut gefiel. 
Die Geschichte wird immer verzwickter und die Zeit rennt. Auch ihre eigene Vergangenheit rückt immer mehr in den Vordergrund. Das Buch hat keine langwierigen Passagen und lässt sich leicht lesen. Ist es zu Anfang noch ein gewöhnlicher" Kriminalfall wird es zur Mitte bis zum Ende hin ein echt gutes und spannendes Buch. Ich habe trotzdem einige Zeit gebraucht um es zu Ende zu lesen. Wenn ich anfing konnte ich nicht aufhören aber wenn ich aufhörte befiel mich nicht der Drang in der nächste freien Minute weiter zu lesen. Es packte mich einfach nicht zu 100%
 Daher...


gebe ich 4 von 5 Sternen
 


9,99 Euro


430 Seiten

1. Auflage Dezemer 2015

ISBN  978-3-453-41836-3



Der Tipp


Scherbenseele
Erik Axl Sund



Eine Welle bizarrer Selbstmorde erschüttert Schweden.
 An den unterschiedlichsten Orten im Land nehmen sich Jugendliche auf ungewöhnliche, grausame Weise das Leben, und sie alle haben eines gemeinsam:
 Sie hören die düstere Musik eines Interpreten namens "Hunger" auf alten Musikkassetten, während sie sich umbringen.
 Zur gleichen Zeit wird in Stockholm der erste von mehreren einflussreichen Männern ermordet. 
Als Kommissar Jens Hurtig ihn mit den Selbstmorden in Verbindung bringt, zeigt sich das ganze schreckliche Ausmaß des Falls ...

Dienstag, 27. Oktober 2015

Sie muss sterben (Buchrezension)

Hallo meine Lieben,

heute habe ich mal wieder eine Buch Rezension für euch.


Zum Buch

Dana erwacht mit pochenden Kopfschmerzen.
Von draußen blitzen Lichter durchs Fenster. 
Polizei und Notärzte blockieren die Straße.
Ihre Nachbarin Celia ist tot – ermordet.
Und Dana war kurz vorher bei ihr.
Die beiden Frauen hatten ein paar Gläser Wein getrunken
 – und sich gestritten, so berichten die Anwohner. 
Doch daran kann Dana sich nicht erinnern.

Auch nicht, wie sie zurück nach Hause gekommen ist.
Panisch versucht sie, die Ereignisse zu rekonstruieren.
Als dann Drohbriefe in ihrer eigenen Handschrift auftauchen, beginnt selbst ihr
Mann an ihrer Unschuld zu zweifeln.
Was ist an jenem Nachmittag geschehen?
Und musste Celia deshalb sterben?
 

Zur Autorin

Susan Crawford wuchs in Florida auf und studierte Englisch an der Universität von Miami.
Später zog sie nach New York, dann Boston, 
bevor sie sich in Atlanta niederließ,
wo sie drei Töchter großzog.
Hier lebt sie noch heute zusammen mit ihrem Ehemann und einem Trio geretteter Katzen.
Sie liest viel, schreibt Bücher, mag verregnete Tage und verbringt gerne Zeit mit ihrer Familie.
»Sie muss sterben« ist ihr erster Roman.

Das Fazit

Vom Klappentext angezogen begann ich das Buch, 
zu Hause angekommen, direkt zu lesen und wurde 
erst mal komplett überfordert. 
Mit so einem schnellen Schreibstil musste ich erst mal klarkommen. Die Gedanken unserer Hauptakteurin sind so fliegend und unruhig das ich mir nach dem ersten Kapitel unsicher war ob ich das Buch weiterlesen wollte. 
Da es aber nur an der Art und nicht am Inhalt lag gab ich dem Buch noch eine Chance und wurde nicht enttäuscht. 
Immer mehr bekommt man einen Einblick in die Psyche von Dana und der Sog in den man durch diesen sehr menschlichen und teilweise immer wirrer werdenden Gedankenfluss gezogen wird ist immens so das ich das Buch nur ungern zur Seite gelegt habe
 und gerne wissen wollte wer die gute Celia auf dem Gewissen hat. Immer wieder ließ ich mich zu dem Gedanken hinreißen und eben sooft verwarf ich auch die Idee, dass Dana, 
die Mörderin sein könnte.
 Wem die wirren Gedanken, der manisch depressiven Dana, 
zuviel sind kann sich immer mal wieder bei Kapiteln „erholen“ in denen die Sichtweise auf andere Protagonisten abgewälzt wird.
 Das Buch bleibt spannend und ist für mich absolut lesenswert.
 Am Anfang vielleicht etwas schwer zu lesen aber mit den Seiten wird der Schreibstil nachvollziehbar und man kann sich dadurch sehr gut in Dana hineinversetzen und ihre Gedanken werden teilweise zu den Eigenen, während des Lesens.

Intensiv und spannend!

Ich gebe 5 von 5 Sternen

14,99 Euro
Diana Verlag
Thriller
Originaltitel: The Pocket Wife
400 Seiten
1. Auflage 08.09.2015
ISBN 978-3-453-29169-0


Der Tipp

Rapunzelgrab
Judith Merchant

Ein Märchenmord!
Das ist Kriminalhauptkommissar Jan Seidels erster Gedanke, als er zum Tatort nach Rheinbach gerufen wird. Am Fuße des verwunschenen Hexenturms liegt eine Frauenleiche mit langen blonden Zöpfen. Bald stellt sich heraus, dass das Opfer an einer rätselhaften Krankheit litt: dem Rapunzelsyndrom. Die Ermittlungen führen zu einem Zirkel von Schriftstellern, die einiges zu verbergen haben. Und zu einem Roman, der besser nie geschrieben worden wäre. 
(PR Sample)